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Das Klagelied vom schlechten Bewerber, Historische Wurzeln und aktuelle Bezüge der Diskussion um mangelnde Ausbildungsreife in Deutschland und England im Vergleich, von Lea J. B. Zenner-Höffkes

Label
Das Klagelied vom schlechten Bewerber, Historische Wurzeln und aktuelle Bezüge der Diskussion um mangelnde Ausbildungsreife in Deutschland und England im Vergleich, von Lea J. B. Zenner-Höffkes
Language
ger
resource.imageBitDepth
0
Literary Form
non fiction
Main title
Das Klagelied vom schlechten Bewerber
Medium
electronic resource
Nature of contents
dictionaries
Oclc number
1228639963
Responsibility statement
von Lea J. B. Zenner-Höffkes
Series statement
Internationale Berufsbildungsforschung
Sub title
Historische Wurzeln und aktuelle Bezüge der Diskussion um mangelnde Ausbildungsreife in Deutschland und England im Vergleich
Summary
Das Buch liefert in internationaler wie historischer Perspektive empirische Befunde für die Beantwortung der Frage, ob Ausbildungsreife ein interessenpolitisch genutztes Konstrukt darstellt und ob ein Zusammenhang der genutzten Narrative mit der Lage auf dem Ausbildungsstellenmarkt besteht. Während die Frage für den deutschen Kontext bejaht werden kann, wird sie für den englischen Kontext verneint. Die Ergebnisse zeigen somit eine hohe Abhängigkeit der nationalen Diskurse von den länderspezifischen Rahmenbedingungen. Dr. Lea J. B. Zenner-Höffkes ist Lehrerin an einem Berufskolleg. Sie promovierte im Fach Wirtschaftspädagogik an der Universität zu Köln und war dort am Lehrstuhl für Wirtschafts- und Sozialpädagogik als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig. Ihr Forschungsschwerpunkt bildet die International Vergleichende Berufsbildungsforschung
Table Of Contents
Intro -- Herausgebervorwort -- Vorwort -- Inhaltsverzeichnis -- Abkürzungsverzeichnis -- Abbildungsverzeichnis -- Tabellenverzeichnis -- 1 Einleitung -- 1.1 Problemstellung und Herleitung der Forschungsfrage -- 1.2 Aufbau der Studie -- 2 Stand der Forschung und theoretischer Zugang -- 2.1 Ausbildungsreife, Berufsreife und Employability - Einordnung der grundlegenden Begrifflichkeiten -- 2.1.1 Notwendige Voraussetzungen Jugendlicher bei dem Übergang von der Schule in den Arbeitsmarkt - Einordnung der grundlegenden Konzepte in Deutschland -- 2.1.2 Employability als englisches Konzept beim Übergang von der allgemeinbildenden Schule in die Ausbildung bzw. den Arbeitsmarkt -- 2.1.3 Zusammenfassung -- 2.2 Interessenpolitik, politisches Agenda-Setting und Kontextdimensionen des Diskurses um Ausbildungsreife -- 2.2.1 Interessenverbände als interessenpolitische Akteure -- 2.2.2 Interessenverbände im politischen Entscheidungsprozess -- 2.3 Erkenntnisse der Attributionsforschung als Erklärungsansatz der Argumentationsmuster der interessenpolitischen Akteure -- 2.4 Betrachtungsperspektiven des Diskurses um mangelnde Voraussetzungen jugendlicher Schulabgänger beim Übergang von der Schule in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt -- 2.4.1 Die pädagogisch-bildungswissenschaftliche Perspektive -- 2.4.2 Die gesellschaftlich-sozialpolitische Perspektive -- 2.4.3 Die psychologische Perspektive -- 2.4.4 Die volkswirtschaftlich-arbeitsmarktbezogene Perspektive -- 2.5 Zusammenführung der Konzepte als Analyserahmen für die Diskursanalyse -- 3 System und Kontextdarstellung - struktureller Überblick und zentrale Aspekte der Berufsbildungssysteme -- 3.1 Überblick und zentrale Aspekte des deutschen (Berufs-) Bildungssystems -- 3.1.1 Historische Entwicklung und aktuelle Ausgestaltung der allgemeinen Bildung -- 3.1.2 Das Duale System der Berufsausbildung in Deutschland3.2 Überblick und zentrale Aspekte des englischen (Berufs-)Bildungssystems -- 3.2.1 Allgemeine Bildung -- 3.2.2 Berufliche Bildung -- 4 Internationale vergleichende Berufsbildungsforschung als übergeordneter Rahmen -- 4.1 Erkenntnisinteresse, Funktionen und Typen international vergleichender Berufsbildungsforschung -- 4.2 Herausforderungen und Probleme in der vergleichenden Berufsbildungsforschung -- 4.2.1 Die Herausforderung der Vergleichbarkeit -- 4.2.2 Die Herausforderung der Maßstäbe, Normen und ethnozentrischen Sichtweise, die zur Wertung herangezogen werden -- 4.2.3 Die Herausforderung der sprachlichen Erfassung von Bedeutungsgehalten im Vergleich -- 4.2.4 Die Herausforderung divergierender Datenlagen und die Verfügbarkeit der Daten -- 4.3 Begründung der Wahl Englands als Vergleichsland -- 4.4 Zwischenfazit -- 5 Methodenteil -- 5.1 Diskurs - theoretische Klärung und definitorische Eingrenzung -- 5.2 Diskursanalyse - methodisches Vorgehen -- 5.2.1 Sondierung des Untersuchungsfeldes -- 5.2.2 Auswahl der Literatur und Bildung des Datenkorpus -- 5.2.3 Dimensionen für die Analyse der Daten -- 5.2.4 Methodisches Vorgehen bei der Feinanalyse der Daten -- 5.2.5 Positionierung der Argumentationsstränge der Schlüsselakteure anhand der Positionsanalyse -- 5.3 Triangulation durch Experteninterviews -- 5.3.1 Durchführung der Experteninterviews -- 5.3.2 Entwicklung des Interviewleitfadens -- 5.3.3 Auswertung der Experteninterviews -- 6 Befunde - der deutsche Diskurs -- 6.1 Der deutsche Diskurs im Zeitverlauf -- 6.1.1 Erste Periode ca. 1970 bis 1978 -- 6.1.2 Zweite Periode 1979 bis 1981 -- 6.1.3 Dritte Periode 1982 bis 1986 -- 6.1.4 Vierte Periode 1987 bis 1995 -- 6.1.5 Fünfte Periode 1996 bis 1999 -- 6.1.6 Sechste Periode 2000 bis 2001 -- 6.1.7 Siebte Periode 2002 bis 2007 -- 6.1.8 Achte Periode 2008 bis 20176.2 Triangulation der deutschen Ergebnisse durch Experteninterviews -- 6.2.1 Deutungsmuster: Verständnis von Ausbildungsreife -- 6.2.2 Phänomenstruktur: Argumentationsmuster und Diskussion um Ausbildungsreife -- 6.2.3 Zwischenfazit -- 6.3 Historische Entwicklung und Schlussfolgerung für den deutschen Diskurs -- 6.3.1 Mangelnde Ausbildungsreife als interessenpolitisch genutztes Argument -- 6.3.2 Zwischenfazit -- 6.3.3 Einzug von Ausbildungsreife auf die politische Agenda -- 7 Befunde - der englische Diskurs -- 7.1 Ergebnisse der sondierenden Experteninterviews in England -- 7.1.1 Verständnis und Schlagwörter relevanter englischer Konstrukte -- 7.1.2 Relevanz der Diskussion und involvierte Akteure im englischen Kontext -- 7.1.3 Erkenntnisse der sondierenden Experteninterviews für die Diskursanalyse -- 7.2 Der englische Diskurs im Zeitverlauf -- 7.2.1 Erste Periode 1971-1980 -- 7.2.2 Zweite Periode 1981-1997 -- 7.2.3 Dritte Periode 1998-2008 -- 7.2.4 Vierte Periode 2009 bis 2013 -- 7.2.5 Fünfte Periode 2014 bis 2017 -- 7.3 Triangulation der englischen Ergebnisse durch Experteninterviews -- 7.3.1 Deutungsmuster: Verständnis der Akteure von employability -- 7.3.2 Phänomenstruktur: Argumentationsmuster und Diskussion um employability -- 7.4 Historische Entwicklung und Schlussfolgerung für den englischen Diskurs -- 7.4.1 Mangelnde Employability als interessenpolitisch genutztes Argument -- 7.4.2 Zwischenfazit -- 8 Vergleichende Betrachtung -- 8.1 Vergleich der Kontextfaktoren -- 8.1.1 Wirtschaftlicher Kontext -- 8.1.2 Gesellschaftlicher Kontext -- 8.1.3 Bildungspolitischer Kontext -- 8.1.4 Zwischenfazit -- 8.2 Vergleich des Deutungsmusters -- 8.3 Vergleich der Argumentationsmuster -- 8.4 Einfluss der länderspezifischen Besonderheiten der Berufsbildungssysteme auf den Diskurs -- 8.5 Schlussfolgerung aus dem Vergleich -- 9 Schlussbetrachtung9.1 Limitationen -- 9.2 Ausblick -- Literaturverzeichnis
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